Frage
Antwort
Lösung
am
08.10.2020
07:51
- zuletzt bearbeitet am
08.10.2020
15:45
von
Kurtler
Hallo zusammen,
ich ziehe im Januar von der Telekom zu Vodafon um und wollte fragen ob es möglich ist die bisherige Fritzbox 7530 hinter das normale Kabelmodem zu schalten und dann mit der Fritzbox über VoIP mit DECT Telefonen zu telefonieren? Es wird 3 Telefonnumern geben, 2 davon werden noch von der Telekom zu Vodafone portiert.
Danke und Grüße
Edit: @Nameless1 Von Feedback in das passende Board verschoben. Bitte auf die richtige Boardauswahl achten! Gruß Kurtler
Gelöst! Gehe zu Lösung.
am 08.10.2020 10:09
Kurz: Nicht möglich.
Solange das Leihgerät angeschlossen ist, funktioniert die Telefonie nur am analogen Tel1-Anschluß des Kabel"modems". Es gibt auch keine SIP-Daten, da das Kabelmodem für die VoIP-Verbindung kein SIP nutzt, sondern den zu SIP inkompatiblen aber für das Kabelnetz optimierten VoC-Standard.
Eine nachgeschaltete FritzBox müsste daher die Betriebsart "analoger Festnetzanschluß" unterstützen - dies wäre "nur" bei der 7590 der Fall - die 7530 kann dies nicht.
Du hast jetzt genau 4 Optionen:
a) Buchung der Homebox-Option - VF stellt dir dann eine FritzBox 6591 - kostet jedoch 4,99 € mtl. und einmalig 29,99 €
b) Kauf einer eigenen Kabel-Fritzbox (6591oder 6660) und Nutzung ANSTATT des VF-Kabel"modems"
c) Kauf einer DSL-Fritzbox mit analogem Eingang (u.a. 7590) und Verbindung des Telefoneingangs mit dem Y-Kabel hin zum analogen Ausgang des VF-Kabel"modems"
d) Kauf einer analogen DECT-Basis, z.B. Gigaset GoBox...
am 08.10.2020 10:09
Kurz: Nicht möglich.
Solange das Leihgerät angeschlossen ist, funktioniert die Telefonie nur am analogen Tel1-Anschluß des Kabel"modems". Es gibt auch keine SIP-Daten, da das Kabelmodem für die VoIP-Verbindung kein SIP nutzt, sondern den zu SIP inkompatiblen aber für das Kabelnetz optimierten VoC-Standard.
Eine nachgeschaltete FritzBox müsste daher die Betriebsart "analoger Festnetzanschluß" unterstützen - dies wäre "nur" bei der 7590 der Fall - die 7530 kann dies nicht.
Du hast jetzt genau 4 Optionen:
a) Buchung der Homebox-Option - VF stellt dir dann eine FritzBox 6591 - kostet jedoch 4,99 € mtl. und einmalig 29,99 €
b) Kauf einer eigenen Kabel-Fritzbox (6591oder 6660) und Nutzung ANSTATT des VF-Kabel"modems"
c) Kauf einer DSL-Fritzbox mit analogem Eingang (u.a. 7590) und Verbindung des Telefoneingangs mit dem Y-Kabel hin zum analogen Ausgang des VF-Kabel"modems"
d) Kauf einer analogen DECT-Basis, z.B. Gigaset GoBox...
am 08.10.2020 10:44
Danke für die professionelle Antwort.
für mich wäre dann Option B interessant. Mit dieser eigenen FritzBox werden dann auch mehrere Leitungen frei geschaltet sein für die VoiP?
Gruß
am 08.10.2020 11:06
Nein, nur mit der Homebox-Option (dann jedoch egal ob mit Leihgerät oder eigenem Gerät) gibt's offiziell die 2. Leitung.
Inoffiziell soll es wohl auch mit eigener Box ohne gebuchte Homebox-Option funktionieren - aber ob dies noch immer der Fall ist, geschweige denn ob hier nicht (in Zukunft) ein Riegel vorgeschoben wird, kann ich dir nicht beantworten. Ohne Homebox-Option gibt's halt offiziell nur eine Leitung - nicht mehr.
am 08.10.2020 11:13
Ich könnte in diesem Fall, dass es nur eine Leitung wäre, also immer nur 1 Telefonat gleichzeitig führen?
Mehrere Nummern wären aber kein Problem, da sie ja in der FritzBox konfiguriert werden.
am 08.10.2020 11:58
Genau richtig...
am 08.10.2020 17:31
Mit einer eigenen Fritzbox kannst du auch fremde SIP Anbieter nutzen. Du könntest also eine deiner Nummern zu einem anderen Anbieter portieren und hättest dann auch wieder mindestens 2 Leitungen. Das geht schon ab knapp 3€ im Monat.
Gruß Robert