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Cleverste Einrichtung wegen Hausverkabelung => Internet & Festnetz
hmgj_re
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

Hallo zusammen,
vielleicht hat jemand aus der Community Erfahrung mit der bei mir gegebenen technischen Ausstattung und kann mir den einen oder anderen Tipp geben. Benötigt wird ein Internet & Festnetz Zugang (mit 2 Telefonanschlüssen (quasi "ISDN")). In der Immobilie sind aktuell folgende Gegebenheiten vorhanden. Mit geht es darum, wie diese am "besten" ausgenutzt werden können. Bisher wurde hier vom Vorbesitzer ebenfalls ein Vodafone-Zugang angeschlossen (irgendeine Fritzbox) und mit einem Telefon betrieben.

 

Am Zugangspunkt im Keller (Kabel von Vodafone/Unitymedia) ist ein 48er-Switch ("D-Link") für das Haus platziert, so dass man via Router ("Fritz 6591" oder vergleichbar) hier direkt das Signal in der ganzen Immobilie per LAN verteilen kann. Geplant ist nun von mir den Router ebenfalls hier unten zu platzieren und direkt an den 48er-Switch anzuschließen und dann über die LAN-Anschlüsse ein WLAN-MESH ("Fritz 3000") über die ganze Immobilie aufzuziehen.

Gleicthzeitig gibt es von hier so ein klassisches Telefonkabel an dem bisher das Telefon in irgendeinem Raum angeschlossen war. In nahezu jedem Raum in der Immobilie existiert neben mindestens einem LAN-Anschluss auch mindestens eine Telefon-Dose. Wo/Wie dieses Kabel gesplittet wird, erschließt sich mir nicht. Und da fangen meine Fragen an:

a) angenommen es ist ein durchgängiges Kabel: besteht die Möglichkeit zwei Telefon-Endgeräte an den Dosen parallel in verschiedenen Räumen zu betreiben?

b) besteht alternativ die Möglichkeit das Telefonsignal von Vodafone für zwei Nummern parallel ebenfalls über den Router ("Fritz 6591") über das LAN zu verteilen und dann über die MESH-APs ("Fritz 3000") zu nutzen (z. B. mit "Fritz C6, oder vergleichbar)?

 

Mir ist klar das die obige Beschreibung noch sehr vage ist, aber ich hoffe die Kernfragen nach den Telefonfunktionen kommt heraus...

Vielen Dank für jegliche Tipps wie man das auflösen kann...

 

bzw: geplant ist "Red Internet & Phone 500 Cable" als Tarif...

15 Antworten 15
reneromann
SuperUser
SuperUser

Prinzipiell würde ich dir empfehlen, KEIN Mesh einzusetzen, sondern klassische AccessPoints zu nutzen - z.B. Ubiquiti AP-ACLite. Das Mesh-Zeugs von AVM ist zumindest meiner Meinung nach für die aufgerufenen Preise nicht wirklich ausgereift - und wenn man schon Kabel zu jedem AP hat, dann sind APs einfach mal besser als Mesh-Gesocks.

 

Wegen der Telefonie:

Hier kommt es ganz darauf an, wie verkabelt wurde. Sollten die Telefonkabel - wie es sinnigerweise sein sollte - im APL im Keller ankommen, kannst du von dort per RJ11-Kabel an die FritzBox gehen und dort vom analogen Tel1/Tel2 zwei Dosen "befeuern". ISDN ginge über den S0-Port mit einem RJ45-Kabel...

 

Du kannst aber hinter der FritzBox auch IP-basierte Telefone oder DECT-Basisstationen (z.B. auch die Gigaset Go-Box) betreiben - die Zugangsdaten legst du bei der Einrichtung der IP-Telefongeräte in der FritzBox selbst fest. Es muss hier nicht zwingend eine andere FritzBox sein (weil doch etwas "overkill" für reine Telefonie).

Vielen Dank für den ersten Hinweis zum MESH. Hier ist/war geplant, in jedem Stockwerk (EG, OG, Dach) ein "Fritz 3000" aufzustellen, so dass man sich ohne Wechsel des WLANS mit mobilen Endgeräten (Handy, Tablet, Notebook) durch die Immobilie bewegen kann. Aber vielleicht sollte ich hier tatsächlich nochmal nach Alternativen zu MESH gucken...

Ein Großteil der Endgeräte (TV, XBOX, etc.) wird sowieso über die LAN-Anschlüsse vernetzt - es geht nichts über eine stabile Verbindung beim streamen, bzw. generelle nicht auf WLAN angewiesen sein zu müssen...

Nun nochmal zum Telefon: auf dem angehängten Bild sieht man die drei Kabel, die bisher mit dem Router verbunden waren. Die würde ich genauso wieder nutzen wollen - so war es bisher zumindest geplant.

Wenn ich das "Gigaset GO" richtig verstehe, benötige ich das Telefonkabel gar nicht mehr. Ich hänge das "GO" einfach an eine der reichlich vorhandenen LAN-Anschlüsse und könnte dann darüber telefonieren? Funktioniert das mit einem Vodafone-Anschluss zuverlässig? Sogar mit zwei Nummern gleichzeitig?

Dann könnte ich auch als Router auf die "Fritz 6591" verzichten und erstmal auf diese "Vodafone Station" nutzen, oder?

Fragen über Fragen, wenn man mit der Materie nicht vertraut ist... Smiley (traurig)


@hmgj_re  schrieb:

Vielen Dank für den ersten Hinweis zum MESH. Hier ist/war geplant, in jedem Stockwerk (EG, OG, Dach) ein "Fritz 3000" aufzustellen, so dass man sich ohne Wechsel des WLANS mit mobilen Endgeräten (Handy, Tablet, Notebook) durch die Immobilie bewegen kann. Aber vielleicht sollte ich hier tatsächlich nochmal nach Alternativen zu MESH gucken...


Dafür braucht's kein Mesh - solange die WLAN-AP den gleichen Namen, den gleichen Schlüssel und die gleiche Verschlüsselung nutzen, sucht sich das mobile Gerät immer den jeweils besten AP aus. Das funktioniert im Business-Umfeld mit den Ubiquiti-Geräten wunderbar - auch völlig ohne Mesh.

 


@hmgj_re  schrieb:

Nun nochmal zum Telefon: auf dem angehängten Bild sieht man die drei Kabel, die bisher mit dem Router verbunden waren. Die würde ich genauso wieder nutzen wollen - so war es bisher zumindest geplant.

Das ist für einen analogen Telefonanschluss - nicht mehr und nicht weniger.

Weiterhin das Antennenkabel als Zuleitung und das LAN-Kabel hin zum Switch...

 


@hmgj_re  schrieb:

Wenn ich das "Gigaset GO" richtig verstehe, benötige ich das Telefonkabel gar nicht mehr. Ich hänge das "GO" einfach an eine der reichlich vorhandenen LAN-Anschlüsse und könnte dann darüber telefonieren? Funktioniert das mit einem Vodafone-Anschluss zuverlässig? Sogar mit zwei Nummern gleichzeitig?

Ja, Ja und Ja.

 


@hmgj_re  schrieb:

Dann könnte ich auch als Router auf die "Fritz 6591" verzichten und erstmal auf diese "Vodafone Station" nutzen, oder?


Nein, das funktioniert ausschließlich mit der FritzBox.

Einerseits weil du bei der Vodafone Station ausschließlich analoge Telefone anschließen kannst (anders als bei den FritzBoxen - die können auch IP-Telefone, DECT-Telefone und ISDN-Telefone "beliefern") und andererseits weil ohne die Homebox-Option die 2. Telefonleitung "tot" ist.

Ok, vielen Dank schonmal für die hilfreichen Infos/Erläuterungen/Erklärungen dazu... Smiley (fröhlich)

Aktuell sieht mein Plan nun so aus:

  • Tarif: Red Internet & Phone 500 Cable (1000er vor Ort aktuell nicht möglich)
  • Router: Homebox FRITZBox 6591 (angeschlossen an 48er-Switch)
  • Telefon: Gigaset S850A GO mit 2 Mobilteilen (Basis angeschlossen via LAN)
  • AP's: Je Stockwerk ein AP (angeschlossen via LAN); Endgerät noch offen (Ubiquiti/FRITZ)

Gilt es dabei sonst noch auf irgendwas zu achten? Irgendwelche Hinweise für die Bestellung des Tarifs oder der Homebox? Hinweis auf geplante Nutzung der "GO"-Lösung?

Hallo, 

ich würde wenn möglich die Fritzbox mit nach oben nehmen und von oben nach unten auf den Switch im Keller patchen. Das spart einen AP.  😉

 

Gruß Robert 


@RobertP  schrieb:

ich würde wenn möglich die Fritzbox mit nach oben nehmen und von oben nach unten auf den Switch im Keller patchen. Das spart einen AP.  😉


Nein, das geht nicht - die FritzBox braucht ja das Antennensignal 😉

Ohne Antennensignal kein Internet & Telefon.

das ist natürlich klar !

ich bin davon ausgegangen, dass vom Keller nach oben auch ein Koaxkabel liegt.

hmgj_re
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

Der Standort der FRITZBox im Keller ist zum einen notwendig und zum anderen auch praktisch:

  • das Haus ist mit einer SAT-Schüssel ausgestattet und somit entsprechend verkabelt; soweit ich das nachvollziehen kann, wird auch nur das SAT-Signal über das KOAXIAL im Haus verteilt und es findet keine Mischung des SAT- und des Kabelsignals statt
  • der andere Punkt, warum das praktisch ist: auch der Keller ist ausgebaut und soll mit WLAN versorgt werden; von daher bräuchte ich sowieso Router + 2 AP's

Trotzdem vielen Dank für die entsprechenden Hinweise/Ideen! Smiley (fröhlich)

du bekommst DS Lite geschalten, das bedeutet du hast keine eigene IPV4 Adresse!

Der glubb is a Depp