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Vodafone kündigt ohne Grund DSL Vertrag. Dadurch erhöht sich Preis für Mobilfunkverträge
ProjectZero101
Smart-Analyzer
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Im September hat Vodafone meinen DSL Vertrag grundlos gekündigt. Seit gestern sind nun die GigaKombi Vorteile weg. Ich soll nun 15 € mehr im Monat für meine Mobilfunkverträge bezahlen. Dafür wird mein Datenvolumen von 10GB auf 5GB reduziert. Diese Preiserhöhung bei gleichzeitiger Leistungsminderung nehme ich nicht hin. Zweimal habe ich Vodafone bereits gebeten, eine Lösung vorzuschlagen. Keine Antwort.
Vodafone hat das Problem geschaffen. Nicht ich.
Was timmt denn nicht mit Vodafone? Warum kann man nicht für die restlaufzeit die Vorteile weiter gewähren? oder warum hat man nicht den DSL vertrag wenigstens so lange laufen lassen, damit die Veträge zeitgleich enden?
Warum wird man als Kunde derart *** und erhält auf seine Schreiben nicht einmal eine Antwort?

12 Antworten 12
MasterScorpion
SuperUser
SuperUser

"Im September hat Vodafone meinen DSL Vertrag grundlos gekündigt. "

Ich glaub du solltest erstmal herausfinden warum das passiert ist.

Und dir war bekannt das die Gigakombivorteile an Bedingungen geknüpft sind - wartest aber zwei Monate ? 

 

"Diese Preiserhöhung bei gleichzeitiger Leistungsminderung nehme ich nicht hin."

Es ist keine Preiserhöhung.

 

Was aus deinem Text jetzt nicht klar hervorgeht - Wie wurde denn versucht Kontakt mit VF aufzunehmen ? 

Aus meiner Erfahrung: VF kündigt nicht einfach Verträge.

 

Verschoben ins DSL Board.

Könnte es sich um einen DSL-Altvertrag mit Analog- oder ISDN-Unterbau handeln, der im Rahmen der VoIP-Umstellung auf VoIP hätte umgestellt werden sollen und die entsprechende Einwilligung deinerseits nicht erfolgte?

 

In dem Fall kündigt Vodafone die Verträge selbst zum Ende der Laufzeit oder zum Abschaltzeitpunkt der Alttechnik - weist aber darauf hin, dass man die Kündigung durch einen Wechsel in einen entsprechenden Tarif mit VoIP umgehen kann.

Im September hat Vodafone meinen DSL Vertrag grundlos gekündigt. "

Ich glaub du solltest erstmal herausfinden warum das passiert ist.

Und dir war bekannt das die Gigakombivorteile an Bedingungen geknüpft sind - wartest aber zwei Monate ?
 

Entscheidend bei der Rechtsfindung ist, wer hat die Kündigung des DSL Vertrages zu verantworten? Der Kunde oder Vodafone? Richtig. Vodafone. Welche Gründe hierfür im Innenverhältnis vorliegen, sind Sache von Vodafone. Daraus entstehende Nachteile können nicht zu Lasten des Kunden gehen. Wer sagt das ich zwei Monate gewartet hätte? Meine Beschwerde erfolgte bereits einem Tag nach der Kündigung!

"Diese Preiserhöhung bei gleichzeitiger Leistungsminderung nehme ich nicht hin."

Es ist keine Preiserhöhung.

Natürlich ist das eine Preiserhöhung. Auch wenn Vodafone das regelmäßig nicht wahr haben möchte. Für den Kunden als Verbraucher ist der zu zahlende Preis von Belang. Die Preisfindung Sache des Unternehmens. Auch der Wegfall von Rabatten ist eine Preiserhöhung. Vor allem dann, wenn der Kunde dies nicht zu verantworten hat.

Was aus deinem Text jetzt nicht klar hervorgeht - Wie wurde denn versucht Kontakt mit VF aufzunehmen ? 



Vodafone hat mir schriftlich die Kündigung des DSL Vetrages mitgeteilt. Auf telefonische Nachfrage sowie drei weitere schriftliche Beschwerden an Vodafone ratingen erfolgte keine Antwort. Allesamt per Fax erfolgt. Die Sendeprotokolle liegen vor mir.

Sonst noch irgendwas, womit man die Schuld von sich schieben möchte?

"Aus meiner Erfahrung: VF kündigt nicht einfach Verträge."

Ja ich dachte auch vorher, sowas betrifft bestenfalls Zahlungsunwillige. War und ist für mich auch eine völlig neue Erfahrung, vom Anbieter die Kündigung zu bekommen.

"Könnte es sich um einen DSL-Altvertrag mit Analog- oder ISDN-Unterbau handeln, der im Rahmen der VoIP-Umstellung auf VoIP hätte umgestellt werden sollen und die entsprechende Einwilligung deinerseits nicht erfolgte?"

Nein. Telefonie erfolgte von Beginn an über VoIP.

 

"In dem Fall kündigt Vodafone die Verträge selbst zum Ende der Laufzeit oder zum Abschaltzeitpunkt der Alttechnik - weist aber darauf hin, dass man die Kündigung durch einen Wechsel in einen entsprechenden Tarif mit VoIP umgehen kann."

Die Kündigung erfolgte während der Vertragslaufzeit.

Erst einmal gibt es keinen rechtlichen Anspruch auf die GigaKombi - sie ist, ähnlich wie MagentaEins von der Telekom, lediglich ein Bonus on top. Ergo gab es auch keine Preiserhöhung für deinen Mobilfunkvertrag, sondern es ist lediglich ein Bonus weggefallen - der Preis entspricht noch immer demjenigen, der bei Vertragsschluss für den Vertrag ohne Gewährung von irgendwelchen Boni vereinbart wurde.

 

Weiterhin:

Wann war der Vertragsstart für den DSL-Vertrag; wann die letzte Anpassung; wann war der Eingang des Kündigungsschreibens und wann erfolgte die Abschaltung? Und vor allem - mit welcher Begründung wurde gekündigt, sofern hier nicht die "regulären" Kündigungsfristen eingehalten wurden [denn auch der Anbieter darf ganz normal zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit dem Kunden ohne Angabe von Gründen kündigen].

 

Ein "lapidares" "während der Laufzeit" hilft da nicht weiter - und dem glaube ich auch nicht ohne Weiteres; zumindest nicht ohne schriftliche Begründung im Kündigungsschreiben.

 

Oder gab es anderweitige Gründe für eine vorzeitige Kündigung, z.B. ausstehende Zahlungen -oder- regelmäßigen Zahlungsverzug mit Mahnung?

"Erst einmal gibt es keinen rechtlichen Anspruch auf die GigaKombi - sie ist, ähnlich wie MagentaEins von der Telekom, lediglich ein Bonus on top. Ergo gab es auch keine Preiserhöhung für deinen Mobilfunkvertrag, sondern es ist lediglich ein Bonus weggefallen - der Preis entspricht noch immer demjenigen, der bei Vertragsschluss für den Vertrag ohne Gewährung von irgendwelchen Boni vereinbart wurde."

Im BGB ist es aber nunmal so, dass derjenige, der für die Problemstellung verantwortlich ist, auch die Konsequenz trägt. Alles andere wäre ja auch eine rechtliche Benachteiligung. Es gibt darüber bereits richterliche Entscheidungen. Ein eingeräumter rabatt ist sehr wohl Vertragsbestandteil. Er wird es, sobald der Vertrag geschlöossen wird und die bedingungen für den rabatt erfüllt sind. Es sei, denn ICH kündige. Was hier nicht der Fall ist.

Weiterhin:

Wann war der Vertragsstart für den DSL-Vertrag; wann die letzte Anpassung; wann war der Eingang des Kündigungsschreibens und wann erfolgte die Abschaltung? Und vor allem - mit welcher Begründung wurde gekündigt, sofern hier nicht die "regulären" Kündigungsfristen eingehalten wurden [denn auch der Anbieter darf ganz normal zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit dem Kunden ohne Angabe von Gründen kündigen].

 

Ein "lapidares" "während der Laufzeit" hilft da nicht weiter - und dem glaube ich auch nicht ohne Weiteres; zumindest nicht ohne schriftliche Begründung im Kündigungsschreiben.

Ja so "Lapidar" war Vodafone, ob Du das nun glaubst oder nicht, mir hilft es ja auch nicht weiter. Was Du glaubst oder nicht, interessiert hier gerade keinen. Ich kann nur vermuten, dass es wohl mit Leitungsmieten an einen örtlichen Netzbetreiber zusammenhängt, die Vodafone nicht mehr zahlen wollte. Das kann ich aber nur vermuten. begründet hat man es mir nicht.

"Oder gab es anderweitige Gründe für eine vorzeitige Kündigung, z.B. ausstehende Zahlungen -oder- regelmäßigen Zahlungsverzug mit Mahnung?"

Ich verbitte mir derartig unredliche Behauptungen. Das dürfte wohl kaum dazu führen, dass ich das hier publik mache. Ich habe mir noch nie etwas zu schulden kommen lassen. Vodafone hat alle Zahlungen von mir stets pünktlich eingezogen. Aber was rechtfertige ich mich hier eigentlich? Ich finde diese Anmaßung von Dir  einfach unverschämt! oder schließt hier ein Dauerschuldner , der rechnungen erst nach mhnungen bezahlt von sich auf andere?





Du hast noch immer nicht geschrieben, wann dein Vertrag begann, wann Vodafone die Kündigung geschickt hat und wann er beendet wurde. Sofern du magst, kannst du ja gerne eine (geschwärzte) Kopie der Kündigung hier reinstellen - vielleicht können wir dir den Sachverhalt dann besser erklären.

 

Davon abgesehen: Auch einer von dir widersprochenen Erhöhung der Leitungsmiete an den Netzbetreiber wäre ein Grund für eine außerordentliche Kündigung zu eben jenem Erhöhungszeitpunkt. Vodafone darf dir die erhöhte TAL-Miete 1:1 durchreichen - wenn du diese Erhöhung nicht zahlen willst und auf dem alten Preis beharrst, wird die Leitung zum In-Kraft-Treten der Erhöhung abgeschalten. Dies gilt dann aber als außerordentliche Kündigung deinerseits, weil du dann mit der Erhöhung nicht einverstanden warst...

 

Und wie gesagt: Auf Rabatte, die nicht explizit schriftlich im Vertrag aufgenommen wurden (und das wird die GigaKombi, wie auch der MagentaEins-Vorteil nie), hast du keinerlei rechtlichen Anspruch. Es handelt sich dabei um Gratifikationen, die einseitig und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht gewährt werden.

Sofern vor Ort auch ein Kabelanschluss von Vodafone geschalten werden kann, wäre auch hier eine Weitergewährung der GigaKombi möglich gewesen - und abgesehen davon endet die GigaKombi immer dann, wenn nicht mehr alle Voraussetzungen zur Gewährung gegeben sind - also z.B. bei Kündigung (egal durch wen) eines beteiligten Tarifs -oder- bei Tarifwechsel in einen nicht berechtigten Tarif. Wer diesen Wegfall der Voraussetzungen zu verantworten hat, spielt dabei keine Rolle.

 

Und zum Thema Zahlungsmoral:

Du glaubst gar nicht, wie viele Leute sich einfach herausnehmen, generell erst zum nächsten Ersten die Rechnungen zu bezahlen - und sich dann wundern, dass Mahnungen in's Haus flattern oder gesperrt wird.

Und noch was: Sollte der lokale Anbieter wirklich der VDSL-Infrastrukturbetreiber sein, dann ist Vodafone nicht gezwungen, um jeden Preis bei ihm die Leistungen einzukaufen. Wenn dort die Vorleistungsvereinbarungen vom örtlichen Anbieter auslaufen oder gar aktiv aufgekündigt werden (um im Anschluss einen höheren Preis durchzusetzen), dann gibt es ein Sonderkündigungsrecht - schlichtweg weil Vodafone dann nicht mehr in der Lage ist, die Leistung zu erbringen.

 

Alternativ hätte man dir wahrscheinlich die höhere Leitungsmiete, die der örtliche Anbieter fordert, auch als Aufpreis zum bisherigen Preis aufschlagen können - ob dir das geschmeckt hätte, dürfte mal fraglich sein. Und ja, da gibt es einige regionale Anbieter, die versuchen, mit den Leitungsgebühren eine Goldgrube aufzumachen bzw. fremde Anbieter explizit von deren Infrastruktur fernzuhalten, damit sie selbst ein Quasi-Monopol haben.

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Das ist alles rein spekulativ. Zumal Vodafone das alles bereits zwei Monate vorher hätte wissen können, wenn das der Grund wäre. Darüber hinaus reden wir bei Leitungsmieten nicht von Preiserhöhungen von 15€ im Monat. Hierbei handelt es sich in der Regel nie um mehr als 2€, da diese Kosten von den Netzagenturen gedeckelt sind.

Ich hatte wirklich die Hoffnung in diesem Forum auf Leute zu treffen, welche Ahnung haben. Aber ich selbst weiß ja mehr als alle die bisher geantwortet haben... Bloß gut, dass ich bald von Vodafone weg bin. Weit und breit nur Ahnungslose.