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am 24.04.2018 07:38
Liebes Vodafone Team,
gerne gebe ich meine Erfahrung weiter mit der Hoffnung in dem Sachverhalt weiter zu kommen.
Unsere Mutter nutzt seit einiger Zeit (endlich) ein Tablet/Smartphone. Nach langer Vorarbeit haben wir sie endlich dazu animiert. Einen Internetanschluss haben wir ebenfalls angelegt.
Da ein Großteil der Familie Vodafone Kunden sind haben wir ihr auch Vodafone empfohlen. Sie hat einen DSL Anschluss und dazu noch ein kostenlosen Router bekommen.
Nun ist mir zufällig eine Rechnung zu Händen gekommen und ich habe festgestellt, dass Vodafone seit Vertragsbeginn Mietgebühren für ein kostenloses Gerät abrechnet. Dies wird seitens von Vodafone auch noch doppelt abgerechnet. Nun habe ich, nach Durchsicht der Vertragsunterlagen, mich mit der Vodafone Kundenbetreuung in Verbindung gesetzt um diese Unstimmigkeit zu erläutern.
Hier wurden wir nach der Identitätsfeststellung und nach der Sachverhaltsschilderung erstmal nach dem Kundenkennwort gefragt. Auf einer Frage, mit einer Gegenfrage ohne triftigen Grund zu antworten, um eine Aussage zu vermeiden, finde ich ziemlich „uncool“. Naja, dieses Kundenkennwort war nicht mehr bekannt. Also Kundenkennwort geändert und einen neuen Versuch bei der Vodafone Kundenbetreuung gestartet. Diesmal wurden wir nach diesem Kundenkennwort gar nicht gefragt. Laut dem Vodafone-Mitarbeiter konnten in dem System auch keine Informationen über kostenlose Hardware gefunden werden. Wir wurden darum gebeten die uns vorliegenden Vertragsunterlagen Vodafone zu übermitteln. Das haben wir auch gemacht mit der Bitte die unrechtmäßigen Beträge wieder dem rechtmässigen Eigentürmer zurück zu geben .
Die Antwort von Vodafone kam auch ziemlich zügig. Vodafone konstatiert, dass die Hardware tatsächlich seit Vertragsbeginn kostenlos ist. Die Mutter ist aber ihrer „Mitwirkungspflicht“ nicht nachgekommen und bekommt nur ein Bruchteil von dem was Vodafone durch den „Vertragsbruch“ unrechtmäßig abkassiert hat wieder zurück.
Was ist da für eine Art und Weise mit Kunden umzugehen?! Wenn ich einem Freund/Kunden Geld schulde und er mich nach einiger Zeit darauf aufmerksam macht, sage ich doch nicht „Oh ich habs vergessen gehabt das ich dir ca. 65 EUR schulde, gebe dir dafür aber jetzt 12 EURO zurück, bist deiner Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen! Ätsch!“ Was soll das? Wollen wir wirklich eine Gespräch mit dem BGB in der Hand führen? Brauch ich als Vodafone Kunde bald einen Juristen/Rechtsanwalt an meiner Seite wenn ich Vodafone kontaktiere?
Ich finde sowas unverschämt. Das Geburtsdatum von der Dame ist auch bekannt. Hat es etwas damit zu tun? Ich sehe im Moment nur einen Unterschied zwischen Vodafone und einem Trickdieb der sich ältere Damen aussucht. Der eine darf legal „tricksen“ und wird dafür nicht belangt. Ein ehemaliger Spot von Vodafone mit einer älteren Dame und Ihrer Nichte bekommt nun einen ganzen „merkwürdigen“ Beigeschmack. Wir hatten wahnsinnig viel Arbeit meiner Mutter einem Smartphone/Tablet in die Hand zu legen… Alles für die Katze.
Das Vodafone die Vertragsunterlagen auch nicht ordentlich führt und noch zugesandt bekommen haben möchte ist ebenfalls ein Armutszeugnis für Vodafone. Sollen wir uns über "sorgfaltspflicht" unterhalten? Wieso passiert sowas? Warum bekommt meine Mutter unrechtmäßiges abkassiertes Geld nicht wieder zurück? Ihr habt eine Einzugsermächtigung, es werden alle Rechnungen pünktlich bezahlt und sie ist noch nie in Verzug geraten. In der Familie haben wir viele Vodafone Kunden und dort funktioniert es auch. Warum bei einer älteren Dame nicht?
am 26.04.2018 09:44
@Maria121 Du hast dir viel Mühe gemacht, aber mir sagt das nichts. Ich schlage vor, du wartest auf einen Moderator, ob der noch was ändern kann. Wenn der "Kulanzvorschlag" allerdings vom Beschwerdemanagement kam, ist auch für die Mods nichts mehr zu machen.
am 27.04.2018 14:36
Hallo @Gelöschter User, Danke. Kann ich einen Moderator direk anstossen? Oder schaut er periodisch in das Forum? Evtl. können wir uns auf einen anderen Betrag einigen um das Thema endgültig abzuschließen.
Schönes WE!
am 27.04.2018 16:59
@Maria121 Die Moderatoren schauen schon selbst nach. Dauert aber auch mal ein paar Tage. Und wie geschrieben: Entscheidungen des Beschwerdemanagements sind nicht zu ändern.
am 28.04.2018 09:50
Hallo Maria121,
tut mir leid, wenn es bei der Abrechnung zu einem Fehler gekommen sein sollte.
Wie Dir meine Kollegen bereits mitgeteilt haben, besteht eine Mitwirkungspflicht des Kunden.
Sofern eine Rechnung nicht korrekt gestellt wurde, muss dies innerhalb einer gewissen Frist reklamiert werden.
Soweit ist die Antwort der Kollegen korrekt.
Ob darüber hinaus Rechnungen in Form von Gutschriften korrigiert werden, liegt beim jeweiligen Sachbearbeiter und ist vom Einzelfall abhängig.
Sofern hier noch eine offene Reklamation bei den Kollegen vorliegt, bitte ich hier die abschließende Antwort abzuwarten. Sollte dies nicht der Fall sein, sende mir eine PN. Dann sehe ich mir den Vorgang gern mal an.
Ich benötige bitte den Namen, die Kundennummer und das Kundenkennwort.
Gruß,
Jens
am 05.05.2018 12:48
Hallo Jens, vielen Dank für deine Hilfe. Ein Danke geht auch an Vodafone. Danke für die Gutschrift und Kulanz.
Schönes WE! Thema ist damit abgeschlossen.
am 07.05.2018 10:19
Hallo Maria121,
danke für die Rückmeldung.
Ich schließe diesen Beitrag hier ab.
Gruß,
Jens