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Rückabwicklung zurück zu DSL - Nur Ärger
Thomas0582
Daten-Fan
Daten-Fan

Hallo Community,

 

ich versuche es mal hier auf diesem Weg, bevor ich mich an die Beschwerdestelle per Post wende.

Es geht um meinen Wechsel von DSL zu Kabel und jetzt wieder zurück aufgrund von technischen Problemen, die mit Kabel nicht machbar sind.

 

Ich habe bis Februar hier einen Vodavone DSL 100 Mbit Anschluss genutzt, mit dem ich weitestgehend zufrieden war, da er still und ohne großes Mucken funktioniert hat. Daran ein Drytek Vigor 130 DSL Modem und dahinter eine komplette Unifi-Technik. Die Fritzbox diente nur noch für die Telefonie als IP-Client, was auch wunderbar funktioniert hatte.

Dann wurde ich von einem Vodafone Berater beschwatzt, doch wieder zu Kabel zu wechseln, um Geld zu sparen. Auch meine Bedenken wegen miserablen Up/Download-Werten noch vor ein paar Jahren wurden weggeredet, da ordentlich ausgebaut wurde. Leider hab ich dem Ganzen geglaubt.

Es kam das Kabel-Modem, das dann vor mein Unifi USG geschalten wurde und auch brav Internet gemacht hat. Nur leider hat Vodafone vergessen, meine Telefonnummern umzuziehen. Also war ich einige Zeit Telefonlos, was so nicht tragbar ist mit Homeoffice etc. Als dann das irgendwann geklappt hat, habe ich nach meinen SIP-Daten gefragt, die es ja anscheinend nicht gibt, wie man es auch hier öfter lesen kann. Also habe ich null Komfortfunktionen für meine ganzen Fritz!Fons. Das wurde mir auch anders am Telefon erklärt. Eine Kabel Fritzbox als Router zu nutzen ist hier keine Option, die ich auch dem Berater damals mitgeteilt habe.

Dazu kommt noch, dass Anrufe teils ankommen, teils nicht. Die Sprachqualität ist mies etc.

 

Also die Entscheidung: Ich muss zurück zum DSL-Anschluss, auch wenn dieser monatlich etwas mehr kostet.

Nach einer Warteschleifen-Odyssee und diversen Mitarbeitern, die meinen Wunsch nicht verstanden haben, da meine 14 Tage bereits abgelaufen waren, um den Vertrag zu kündigen, kam ich zu einem wirklich netten Kollegen. Der hat den Wechsel zu DSL veranlasst und alles weitere in die Wege geleitet. Das ist mittlerweile einen Monat her. Da wurde mir auch mitgeteilt, es würde keinen Techniker benötigen, worum ich in Corona-Zeiten auch froh bin. Als dann doch plötzlich ein Techniker vor der Tür stand, hat ihm meine Frau mitgeteilt, dass wir ihn ja nicht benötigen, da sich Hardwareseitig nichts verändert hat seit dem Wechsel von DSL zu Kabel. Der hat sich dann gefreut und früher Feierabend gemacht oder was weiß ich ... Ist auf jeden Fall wieder los mit der Aussage, dass er froh ist, dass er nicht benötigt wird. Das hat sich leider als Fehler herausgestellt, da wohl doch etwas freigeschalten werden muss.

Gestern kam dann eine Email, dass mein Vertrag nicht ausgeführt werden kann, da der Techniker niemanden bei uns angetroffen hat. Dieser Techniker hat Vodafone auch nicht mitgeteilt, dass er da war aber nichts getan hat.

Also ging wieder eine Reise durch diverse Warteschlangen los, die mir fast die Nerven geraubt haben. Ich bin immer wieder beim Kabel-Support herausgekommen, der mir nicht helfen konnte. Das waren dann insgesamt 7 Anrufe. Der achte war dann endlich ein helfender Kollege, der mir mitteilte, dass es einen Ersatztermin gestern gegeben hätte um 13.45. Es war aber niemand hier. Wir waren, Corona-Brav, alle zuhause. Also musste ich zähneknirschend aktzeptieren, dass ich erst am 21.04. einen Ersatztermin bekomme.

Heute bekomme ich einen Anruf von einer dermaßen unfreundlichen Person, dass mein Termin erneut um eine Woche verschoben wird. Nachdem ich ihr mein Leid erzählt (ich klage hier nicht) habe, meinte sie, es ist ihr Job, mir den Termin mitzuteilen und mehr nicht und hat ohne irgendwas einfach aufgelegt.

 

Von diversen anderen Unfreundlichkeiten und Hindernissen möchte ich an der Stelle nicht schreiben, um den Lesestoff nicht zum Buch anwachsen zu lassen.

 

Also: Welche Möglichkeiten gibt es, dass ich endlich wieder meinen Anschluss so nutzen kann, wie ich ihn in Homeoffice-Zeiten brauche? Ich sehe es nicht mehr ein, wegen der schlampigen Arbeit bei Vodafone erneut Stunden in irgendwelchen dudeligen Warteschleifen zu verbringen und mich blöd anreden zu lassen.

3 Antworten 3
Andre
Moderator:in
Moderator:in

Hallo Thomas0582,

tut mir leid, dass Du mit der Umstellung Deines Vertrags soviel Ärger hattest 😕

Wenns der Kollege auch sicherlich gut gemeint hat - zum Zeitpunkt der Auftragseingabe kann man unmöglich wissen, ob ein Telekomtechniker raus kommt oder nicht. Das entscheidet nämlich die Telekom.

Wenn hier ein anderer Schaltweg gewählt wird, kanns sein dass ein Techniker an den APL/Hausverteiler muss.

Im Willkommensbrief steht das aber ausdrücklich. Wenn da ein vor Ort Techniker angekündigt wird, muss der auch ins Haus.
Ein aus "Kundengrund" fehlgeschlagener Technikertermin kostet 59 Euro.

Auch wenn die Nachricht der Kollegin keine erfreuliche war - der Ton macht die Musik.
Selbst wenn man gestresst ist, darf man nicht derart unfreundlich zu einem Kunden sein. Da macht der Ton die Musik.
Dafür möcht ich mich ausdrücklich entschuldigen.

Schick mir gern mal eine PN mit der Kundennummer, ich schreib Dir dann den Technikertermin gut.
Wenn Du bereits für den 21.04 einen neuen Termin hast, kann ich Dir da auch keinen früheren buchen.

Meine Empfehlung wärs also den Termin wahrzunehmen.

LG & bleib gesund,
Andre

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Hallo. Da es mittlerweile wieder nur weiteren Ärger gab und ich keine Ahnung habe, wie man in diesem System eine PN schreibt, noch mal hier.

 

Obwohl der DSL-Anschluss mittlerweile funktioniert, habe ich nur eine Übergangsrufnummer erhalten. Die weiteren würde ich erst nach Ablauf des Kabel-Anschlusses erhalten. Das soll 2022 sein. Dass das nicht in Ordnung ist bei einem internen Wechsel sollte klar sein. Auch wurde mir von Seiten Kabel sowie auch DSL Support gesagt, dass das bei einem internen Wechsel sofort passiert.

 

Zudem wurden mir 199€ für die alte Fritzbox abgebucht, da diese nicht zurück gesendet wurde. Beim Rückwechsel von Kabel zu DSL hat mir der Kundenberater die Fritzbox aus dem System gebucht und meinte, ich könne sie für den neuen Anschluss behalten. Immerhin habe ich diese über die Miete locker schon bezahlt.

Nun erfahre ich, dass diese nicht ausgebucht wurde und ich zudem für die EasyBox, die mir in Verbindung mit den FritzFons überhaupt nichts bringt und nur im Karton vor sich hin liegt.

 

Gibt es bei Vodafone überhaupt so etwas wie eine Kommunikation oder Prozessstruktur? Mir kommt es langsam so vor, als ob man an allen Ecken und Enden nur angelogen wird, dass man wieder seine Ruhe vor dem Kunden hat in der Hoffnung, dass dieser nächstes Mal bei jemand Anderem herauskommt nach den stundenlangen Warteschleifen.

 

Ich möchte doch nur folgendes:

 

DSL <- Passt wieder

Telefonnummerm <- Nicht umgezogen

Kabelanschluss <- Nicht gekündigt worden

FritzBox <- Wird für Telefone benötigt. Nach all den Jahren kann diese doch keine 199€ mehr kosten

EasyBox <- Brauch und will ich nicht. Bitte Etikett zur Rücksendung

 

Das kann doch nicht so kompliziert sein?

Andre
Moderator:in
Moderator:in

Hallo Thomas0582,

ein Rückwechsel von Kabel auf DSL ist nur bei lang anhaltenden Einschränkungen möglich & die absolute Ausnahme.

Ich geh davon aus, dass hier einfach ein neuer DSL-Vertrag verkauft wurde. Die Portierung ist dann erst zum Laufzeitende des Kabelvertrags möglich. Auch müssen Mietgeräte bei Vertragsende zurückgeschickt werden.
Egal wie lang sie gemietet wurden, es fällt eine Ausgleichszahlung an, wenn wir sie nicht zurückerhalten.


Schick mir bitte mal eine PN.
Für den DSL-Vertrag Kundennummer & Kennwort.

Für den Kabelvertrag, Kundennummer, Adresse , Anschlussinhaber & Geburtsdatum.

Ich schau mal, ob ich hier aus Kulanz eine Lösung finde.


Um eine PN zu schicken, klick einfach auf meinen Namen/Avatar , dann den großen roten Knopf "Sende eine private Nachricht" auf der rechten Seite.

VG,

Andre

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