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am 10.03.2021 10:26
Hallo,
nachdem bei uns die alten Kabel getauscht wurden und sich die Dämpfung bei uns gebessert hat, haben wir dennoch eine Absage für DSL 50.000 bekommen - Mitten in der Innenstadt von Frankfurt am Main.
Laut Hotline sind in unserem Haus sogar bis zu 250 Mbit möglich - wo liegt dann bitte der Grund.
Wir müssen ja wissen, was wir noch tun sollen, daher ist so eine Absage ziemlich unbefriedigend.
Könnte bitte mal ein Moderator schauen, woran es liegt.
Wir hatten schon letztes Jahr versucht, eine 100 Mbit Leitung zu bestellen, damals lag es an der Dämpfung. Wie gesagt hat sich die aber gebessert.
Laut Fritzbox liegt diese nun bei 21db in Empfangsrichtung und bei 12db in Senderichtung. Damit müssten 50Mbit doch möglich sein, wenn wir auch evtl. nur 30Mbit davon nutzen könnten.
Vielen Dank schonmal und Gruß
Verena
PS: eine Kabeldose haben wir nicht. Über Kabel wäre allerdings eh schwierig, weil wir hier im Büro alle 10 Rufnummern behalten müssen und das damit nicht wirklich möglich ist.
am 11.03.2021 14:59
Huhu Mertas,
Deine Kundennummer hatte ich noch aus einem früheren PN Verlauf.
Tut mir leid, dass es mit einer höheren DSL-Bandbreite nicht klappt.
Die Bestellung vom 5.3 wurde ebenfalls abgelehnt mit "Aufgrund Leitungsdämpfung nicht möglich".
Die Werte aus der Verfügbarkeitsprüfung sind ein errechneter Wert bzw. basieren auf Erfahrungswerten.
Wenn die Telekom hier schon VDSL 50 ablehnt, werden höhere Bandbreiten auch nicht stabil laufen / tatsächlich lieferbar sein.
Deine Fritzbox sieht nur die Werte der aktuellen ADSL 16.000 Leitung in unserem Netz - die haben nichts mit den Daten der VDSL Bitstream Leitung zu tun, die angefragt worden sind.
Ich fürchte , solang Du das Haus nicht näher an den Straßenverteiler schieben kannst, sind Dir da die Hände gebunden.
An der Adresse gehen aber Grundsätzlich via Kabel bis zu 1000Mbit. Ich würde daher eher einen Wechsel auf Kabel in betracht ziehen.
LG,
Andre
am 11.03.2021 18:49
Hallo Andre,
das ist echt ärgerlich und schlimm das in einer Großstadt nicht mehr Verteiler stehen - vor allem wenn selbst die Telekom bei einer Adressabfrage schreibt, das 250 Mbit an unserer Adresse und Hausnummer möglich wären.
Aber gut, dann können wir nix machen, ist halt in Deutschland immernoch so.
Wie gesagt haben wir leider KEINE Kabeldose - wird uns eine gelegt, wenn wir Kabel bestellen? Und wenn, dann kommt das Kabel im Flur raus, wir brauchen wegen den Faxgeräten die Dose aber zwingend im vorderen Büro. Das heißt es müsste ein Kabel vom Flur durch den Kabelkanal neben unseren jetzigen Telefonanschluss gelegt werden, damit wir die Faxe nutzen können.
Und unsere 10 Rufnummern müsste man wie schon erwähnt mit zum Kabelvertrag nehmen können. Ist das inzwischen möglich geworden?
Vielleicht kann man das ganze ja auch trennen: Telefon über DSL und Internet über Kabel, dann wäre egal wo die Multimediadose liegt.
Liebe Grüße Verena
11.03.2021 23:21 - bearbeitet 11.03.2021 23:26
1. In Cable Business Verträgen sind generell 10 Rufnummern möglich. Beim kleinsten Tarif (200mbit) hast du dann 2 Telefonleitungen, bei größeren 4. Business Verträge kannst du auch als Privatperson abschließen... .
2. handelt es sich um ein Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus? Bist du Eigentümer?
Wenn du Eigentümer des gesamten Gebäude bist, kannst du dort schalten und walten wie du willst. Sprich Vodafone würde dir auch eine Dose setzen. Wenn der Aufwand zu groß ist (z.B. Mehrfamilienhaus ganz oben) lehnt Vodafone möglicherweise die Kostenübernahme ab. Bei EFH ist das idR unkritischer, da hier einfacher verlegt werden kann. Du solltest jedoch beachten, dass es sich bei sowelchen Kabelverlegeaktionen meistens um Aufputz Installationen handelt. Sowas wollen ja einige nicht mal mehr im Keller haben... Wenn du nicht Eigentümer bist wird es kompliziert, denn Vodafone braucht für sowelche Aktionen die Erlaubnis des Eigentümers. Auch könnte Vodafone versuchen die Kosten anteilig auf den Eigentümer abzuwälen... je nachdem, was dort aktueller stand ist.
3. Klar, kannst du 2 Verträge abschließen. Jedoch musst du dann auch doppelt zahlen. Reine Internet oder Telefonverträge sind meist teurer als Kombi-Verträge. Deshalb solltest du dann 2x Phone&Internet abschließen und dir auf dem einem Vertrag neue Nummern geben lassen.
4. bei Faxgeräten solltest du ohnehin gucken, ob der dir angebotene Voip Anschluss T.38 kompatibel ist. Sonst könnte es zu massiven Problemen kommen... Grundsätzlich kann es auch wenn der Anschluss T.38 kann zu massiven Problemen kommen. Fax wird in der Regel von wenigen bis gar keinen mehr supportet. Wenn du Fax benötigst, solltest du darüber nachdenken, auf ein Online-Fax-Dienst zu switchen. Dort kannst du dann Faxe als Bilder/PDFs per Interface senden und Faxe per Email empfangen. Da sich diese Dienste speziell darauf spezialisiert haben, funktioniert dies in der Regel deutlich besser als ein Analoges Fax am Voip Anschluss..