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Frage

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Antwort

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Lösung

Fristlose Kündigung Aufgrund schlechtem Support & nicht erbringen der versprochenen Leistung
Meister_Eder
Netzwerkforscher
Netzwerkforscher

Hallo Community,

 

ich bin seit 4 Wochen Vodafone Kunde und habe einen 100MBit DSL Anschluss (zumindest theoretisch).

 

Fakten:

- Anschluss laut Telekom bis 200MBits tauglich

- Heimnetzwerk vollständig auf 1GBit ausgelegt (Ergeschoss mit Switch, Dachgeschoss mit Switch)

- Fritzbox in der ersten Etage dazwischen als Router

 

Problem:

- Habe alte Fritzbox 7430 bekommen obwohl im Netz und am Telefon immer von einer 7530 die Rede war

- Kein Upgrade auf 200MBit möglich da 7430 nur 100MBit beherrscht (7530 bis 300MBit)

- Ganzes Netzwerk ausgebremmst da 7430 nur 100MBit Switch !!! (7530 hat 1GBit Switch)

- Bitte um austausch des Routers abgeleht da teschnisch Identisch !!! (WTF)

- Anschluss liefert am Abend nur noch 19MBit Down- und  23MBit Upload-Speed mit einem Ping von 90 bis 120ms (Speedcheck über Vodafone). Online Gaming so nicht möglich. Mit meiner alten 16Mbit Leitung hatte ich egal wann immer Pings unter 50ms.

 

Fragen:

- Aktuell möchte ich wegen der Engstirnigkeit und dem (noch) schlechten DSL Leitung Fristlos Kündigen,
habt Ihr ähnliche Erfahrungen sammeln dürfen

- Was empfiehlt Ihr mir?

 

Grüße

Thomas

27 Antworten 27

Habe gerade einen Check durchgeführt. Hier die Daten:

  1. Vodafone Speedcheck Ergebniss
  2. Fritzbox SpeedLog des SpeedTest
  3. DSL Daten aus der Fritzbox (Leider nur theoretisch gute Werte)

VodafoneSpeedCheck.pngFritzLog.pngFritzBoxDSLM.png

Michi
Moderator:in
Moderator:in

Hallo Meister_Eder,

 

dank Dir für die Zusendung der PN.

 

Du hast ebenfalls Post Smiley (zwinkernd)

 

Lieben Gruß,

Michi

 



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Hi Community,

nur damit ihr auf dem laufenden bleibt hier die Info's die über PN bei mir eingetroffen sind.

Ich werde euch weiterhin auf dem laufenden halten, wie es weiter geht 😉

 

Liebe Grüße

Thomas

 

Edit: Gemäß unseren Forenregeln bitte keine private Kommnukation öffentlich posten. Daher den Passus rausgenommen. 

 

...

Hi Community,

dann schreibe ich es mal mit eigenen Worten:

- Es tut dem zweiten Mitarbeiter auch leid

- Mein Anschluss würde wohl zukünftig ausgebaut werden

 

Folgende Lösungsvorschläge kamen:

- Router 1 bis 2 x reseten

- Er könne eine Umstellung von Hand anstoßen, dauer ca. 12 Tage mit vermutlich neuen Zugangsdaten.
- Wenn die Einschränkungen schon Monate lang vorhanden wären kam ein Sonderkündigungsrecht in Frage.

 

Naja, was mache ich jetzt 😞

Monate lang werde ich mit dem wirklich unbrauchbaren Anschluss nicht warten.

  • ich werde die uralte gelieferte, für ein Heimnetzwerk untaugliche, Fritzbox 7430 reseten, abbauen und verpacken
  • meine noch ältere 7390 wieder einrichten, damit funktioniert wenigstens mein Heimnetzwerk wieder mit 1GBit
  • In den nächsten Tagen ein Einschreiben mit Fristsetzung zur Fehlerbehebung an Vodafone absenden.
  • Vermutlich wieder zur Telekom krichen und einen neuen 16000er Anschluss anfragen, mit dem konnte ich zumindest rund um die Uhr DSL nutzen, ohne Serverabbrüche und Pings größer 100ms.
    Es ist ja wohl auch aussagekräftig, wenn die Telekom mir an meinem Standort aktuell den 100000er Anschluss noch gar nicht anbietet, Vodafone dies aber über eben diesen Telekomanschluss versucht ?!?!
  • Zudem werde ich mir mal ein neutrales Userforum suchen, hier ist sehr wenig Feedback von anderen Usern   

Grüße von einem noch Vodafone Kunden mit maximal weiteren 14 Tagen geduld.

 


@Meister_Eder  schrieb:

Hi Community,

dann schreibe ich es mal mit eigenen Worten:

- Es tut dem zweiten Mitarbeiter auch leid

- Mein Anschluss würde wohl zukünftig ausgebaut werden

 

Folgende Lösungsvorschläge kamen:

- Router 1 bis 2 x reseten

- Er könne eine Umstellung von Hand anstoßen, dauer ca. 12 Tage mit vermutlich neuen Zugangsdaten.
- Wenn die Einschränkungen schon Monate lang vorhanden wären kam ein Sonderkündigungsrecht in Frage.

 

Naja, was mache ich jetzt 😞

Monate lang werde ich mit dem wirklich unbrauchbaren Anschluss nicht warten.

  • ich werde die uralte gelieferte, für ein Heimnetzwerk untaugliche, Fritzbox 7430 reseten, abbauen und verpacken
  • meine noch ältere 7390 wieder einrichten, damit funktioniert wenigstens mein Heimnetzwerk wieder mit 1GBit
  • In den nächsten Tagen ein Einschreiben mit Fristsetzung zur Fehlerbehebung an Vodafone absenden.
  • Vermutlich wieder zur Telekom krichen und einen neuen 16000er Anschluss anfragen, mit dem konnte ich zumindest rund um die Uhr DSL nutzen, ohne Serverabbrüche und Pings größer 100ms.
    Es ist ja wohl auch aussagekräftig, wenn die Telekom mir an meinem Standort aktuell den 100000er Anschluss noch gar nicht anbietet, Vodafone dies aber über eben diesen Telekomanschluss versucht ?!?!
  • Zudem werde ich mir mal ein neutrales Userforum suchen, hier ist sehr wenig Feedback von anderen Usern   

Grüße von einem noch Vodafone Kunden mit maximal weiteren 14 Tagen geduld.

 


Ich dachte eigentlich du hast alles gut im Griff, deshalb bräuchtest du keine Hilfe, so zumindest meine Vermutung.

Wenn Vodafone 100MBIt schalten, dann kann die Telekom das auch ebenfalls SuperVectoring, falls schon eine neue Linecard verbaut wurde.

Vodafone hat dir Angeboten dich auf die neue Bitstrom Layer 2 Anbindung zu migrieren. Das sollte dein Problem vollständig lösen, außer die Anbindung wurde auch unterdimensioniert errichtet.

 

Wenn du wie angekündigt eine Frist setzen möchtest, dann schick dazu ein Protokoll von Breitbandmessung.de

 

Laut Meinung der Bundesnetzagentur hast du auch ab Tag 1 ein Sonderkündigungsrecht, insofern z.B. zwei mal am Tag nicht mindestens 90% der Maximalgeschwindigkeit eingehalten wird und das ist nur ein Parameter von vielen, siehe hier:

 

Eine nicht vertragskonforme Leistung liegt vor wenn,
1. nicht an mindestens zwei Messtagen jeweils mindestens einmal 90 % der vertraglich vereinbarten maximalen Geschwindigkeit erreicht werden,
2. die normalerweise zur Verfügung stehende Geschwindigkeit nicht in 90 % der Messungen erreicht wird oder
3. die vertraglich vereinbarte minimale Geschwindigkeit an mindestens zwei Messtagen jeweils unterschritten wird.

Quelle: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher/Breitbandmessung/Breit...

 

Du musst in jedem Fall allerdings eine Frist setzen und Vodafone die Möglichkeit geben die Störung zu beheben. 14 Tage reichen eigentlich aus nach meiner Erfahrung.

 

 

Wow, irgendwie ist mein letzter Post hier nicht angekommen ?!

 

@Julz2k 

Danke für deine Tips & Informationen !

 

Ich werde so mal ins Rennen gehen, also die Frist mit 14 Tagen setzen und die Migration auf Layer 2 anfragen bzw. vorschlagen.

 

Ist Vodafone noch altmodisch, muss man jegliche belastbare Kommunikation via Einschreiben abhandeln oder geht sowas mittlerweile via Mail?

 

Grüße

Thomas

Es gibt auch ein Kontaktformular https://www.vodafone.de/hilfe/kontakt-zu-vodafone.html
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob man das Protokoll von breitbandmessung auch über digitale Wege zusenden sollte, damit es an den richtigen Ansprechpartner geht.

 

Für einen Freund der bei der Telekom ist habe ich genau das gleiche gemacht vor ein paar Tagen. Telekom hat sich gemeldet und meinte natürlich Bandbreite liegt völlig im Rahmen (entgegen der Bundesnetzagentur) und hat nach 48 Stunden das Ticket geschlossen, weil nicht erreichbar, obwohl er nicht angerufen wurde oder sonstiges.

Sonderkündigung geht jetzt an Magenta raus, wenn darauf nicht oder falsch reagiert wird kann man die Bundesnetzagentur einschalten und das Problem sollte sich innerhalb weniger Tage von alleine klären.

@Julz2k 

Das Problem ist, dass die BNetzA aber auch gerne mal Stuss beim Test ausgibt. Gerade bei DSL hast du ja das Problem, dass die Leitungslänge mit in die Geschwindigkeit einfließt. Wenn also die Leitung zu lang wird, d.h. rein technisch z.B. "nur" 80 MBit/s ankommen können (weil mehr aufgrund der Leitungslänge nicht geht), wird dir der Test der BNetzA immer ausspucken, dass weder die 100% der "bis zu 100 MBit/s" erreicht werden, noch dass die 90% der maximalen Datenrate erreicht werden.

 

Trotzdem ist die Leitung dann im vertragsgemäßen Korridor zwischen 54 MBit/s und 100 MBit/s im Downstream.

Und genau deshalb wird dich die Telekom auch nicht ziehen lassen - denn die Transparenzangaben der Telekom sowie der Vertrag bestätigen hier ganz klipp und klar, dass die Leitung in dem angenommenen Fall halt in dem o.g. Korridor erbracht werden muss - es besteht dann (alleine schon aufgrund der technischen Unmöglichkeit) kein Anspruch darauf, dass dauerhaft 90 oder sogar 100 MBit/s erreicht werden müssen.

 

Und noch was: Selbst wenn ihr dann den Provider wechselt - es hilft nichts, denn die Physik lässt sich nicht austricksen. Wenn die Leitung "nur" 80 MBit/s hergibt, dann ist bei 80 MBit/s Schluss - egal welcher Anbieter über die Leitung schaltet.

 

Und bevor jemand kommt und meint: "mimimi - dann sollen sie nur das verkaufen, was wirklich geht -- dann seid euch bewusst, dass die Telekom in dem Fall halt nur noch VDSL-50 anbieten würde - ihr würdet also "freiwillig" auf 30 MBit/s mehr verzichten, nur damit euch stabil die maximale Geschwindigkeit bereitsteht, die vertraglich versprochen wurde.

Julz2k
Royal-Techie
Royal-Techie
Man müsste einfach nur die Produktinformationsblätter individuell je nach Kunden anpassen, dann gibt es die Probleme auch in 90% der Fälle nicht.


Mir ist das schon klar mit dem physikalischen, auch das ein anderer Anbieter nicht mehr liefern kann, es sei denn er liefert standardmäßig ein besseres Modem das höher synct und dann evtl. die Schwelle fürs messprotokoll nicht mehr unterschritten wird.

Laut Produktinformationsblatt und Messung der Bundesnetzagentur wird mindestens eines der drei Kriterien nicht eingehalten, demnach laut Ansicht der Bundesnetzagentur ein Sonderkündigungsrecht oder hinnahne der unzureichenden Leistung, völlig unabhängig ob die physikalische Leitung nicht mehr hergibt (mit einer 7590 würde man allerdings ca. 2MBjt höher syncen) dazu gibt es auch einen Bericht der Bundesnetzagentur, das man nicht tausend andere Parameter in so einen test einfließen lassen kann, sondern es einheitlich gelten soll, genau deswegen haben einige Anbieter auch vorgeschlagen adsl2+ Anschlüsse vollständig aus dem Verfahren zu nehmen, siehe qsc z.b.

Als Kunde profitiert man zwar meistens nicht von einer höheren Bandbreite in diesen Fällen, dennoch kann man ordentlich sparen, nämlich das man statt den derzeitigen 45 Euro bei der Telekom nur noch 30 bei Vodafone zahlen würde.
yup
Full Metal User
Full Metal User

Individuelle Produktinformationsblätter? Die Provider haben sich meines Wissens durch die Bank schon gegen die aktuelle TK-Transparenzverordnung gewehrt. Aber man muss nur in die Blätter gucken, da steht alles.

 

An dem "bis zu" Breitbandkorridor hat sich eigentlich nichts geändert. Wenn etwa Telefónica (O2) als Mininmum 5Mbit/s reinschreibt, kann das wahrscheinlich auch so passieren Smiley (überglücklich). Kannste dann nicht sagen, du hast es nicht gewusst.