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Ärger mit Vodafone und Inkasso, obwohl Vertrag lange beendet und alle Rechnungen beglichen sind
akm99
Smart-Analyzer
Smart-Analyzer

Hallo zusammen,

 

Ich möchte mich gerne hier austauschen, wer hier ähnliche Erfahrungen mit Vodafone gemacht hat:

 

  • 2016 - 2017 war ich Kunde bei Vodafone und hatte einen DSL-Anschluss

  • Der Anschluss war leider oft gestört und hat nie dauerhaft die versprochene Geschwindigkeit erreicht
  • Nach mehreren Störmeldungen bei Vodafone wurden mir Monatsbeiträge erstattet bzw. erlassen
  • Ende 2017 wurde mir daraufhin ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt. Ich kündigte zum 31.12.2017. Meine Einzugsermächtigung endete somit Ende Dezember 2017
  • Anfang 2018 kamen einige SMS, dass ich in meine Mails schauen sollte, es kamen jedoch keine an
  • Im Februar teilte man mir mit, es bestünden unbeglichene Rechnungen. Ich hatte jedoch keinerlei Rechnungen/Mahnungen von Vodafone mehr erhalten. Bis inkl. Dezember 2017 hatte ich noch gezahlt.
  • Eine Mitarbeiterin im März, die ich nach einer "Mahnschreiben" Email kontaktierte, prüfte den Fall für mich. Sie rief mich zurück, entschuldigte sich und sagte, sie habe sämtliche offenen Rechnungen/Mahnungen von Vodafone gelöscht, da diese fälschlich erfolgt sein
  • Mitte April kam dann die nächste Mahnung. Nach einer Mail und einem Anruf war klar, ich sollte den DSL-Router von Vodafone zurückschicken. Nur leider hatte sich wegen einem Umzug mittlerweile meine Addresse geändert. Eine Aufforderung zum Zurückschicken des Routers war nie bei mir angekommen.
  • Am 20.04. wurde mir telefonisch bestätigt, dass ich nur den Router zurückschicken müsste, dann wäre alles beglichen, es ginge nur um das Zurückschicken des Routers. Am 22.04. bekam ich per Mail von Vodafone die Rücksendeaddresse (Arvato). Am 23.04. schickte ich den DSL-Router zu Arvato zurück. Laut Post wurde er erfolgreich zugestellt. 
  • Heute, am 30.05. kontaktiert mich nun das Inkassounternehmen und fordert über 70 EUR Inkassogebühren, Telekommunikationsgebühren und Warengebühren (es muss hier wohl um den Router gehen, den ich längst zurückschickte). Es wurden zudem Rechnungsnummern von Rechnungen angegeben, die mir niemals zugestellt wurden.

Frage: Ist so ein Vorgang normal, wenn man Kunde bei Vodafone war / ist? 

 

Ich frage, denn ich habe einen vergleichbaren Vorgang in meinem gesamten Leben noch nicht erlebt.

 

MfG

7 Antworten 7
hafe
Giga-Genie
Giga-Genie
Hallo,

ich nehme mal an, dass es Ihnen nur u. ein Feedback geht?

Ihre Frage lässt sich einfach beantworten: Nein!

Mangels genauer Angaben was genau mit welchem Betrag berechnet wurde und ohne Vorlage der entsprechenden Fakten (z. B. der Rechnungsinhalte, die Ihnen offenbar selbst nicht bekannt sind) gibt es nur die Möglichkeit, diese fehlenden Unterlagen vom Inkassobüro anzufordern, diese zu prüfen und basierend auf das Prüfergebnis den Sachverhalt mit dem IB zu erörtern.

Vielleicht noch eine Anmerkung. Vodafone ist nicht dafür verantwortlich, dass Sie umziehen und offenbar die Post nicht nachgesandt wird. Auch sollte man seine vertraglichen Pflichten (Rücksendung des Routers) kennen. Es besteht, zumindest basierend auf Ihren Angaben, ein (Mit-) Verschulden Ihrerseits.

Gruß

Hafe
akm99
Smart-Analyzer
Smart-Analyzer

Hallo,

 

Es geht mir nicht nur Feedback, sondern auch um eine Klärung der Angelegenheit.

 

Was die Adressänderung betrifft, die habe ich Vodafone natürlich zeitnah, inzwischen 2 oder 3 Mal (per Telefon und später per Mail) mitgeteilt. Irgendwie kommt sie aber nicht an. Selbst das Inkassounternehmen nutzte meine alte Anschrift (ich habe das aufgeklärt). Das ist nicht mein Verschulden sondern ein Problem bei Vodafone, vielleicht weil die Änderung nach Ende meines Vertrages kam...?

 

Was das Zurücksenden des easyBox DSL Routers betrifft: Nein, das ist nicht mein Verschulden. Ich hatte hier auf Anweisungen gewartet, wann und wohin ich sie schicken soll. Denn in meinen Vertragsbedingugen steht weder eine Frist noch eine Addresse, sondern halt, dass ich das Gerät auf Aufforderung zurückschicken sollte. Eine Kündigungsbestätigung, in der um die Rücksendung gebeten wurde, erhielt ich aber definitiv nicht.

 

Bei der ersten Aufforderung per Mail im April stellte ich die Sache ja klar, bekam endlich per Mail die Anschrift (Arvato - die Mail vom 22.4. habe ich noch) und schickte das Gerät zurück.

 

Daher ist mir eben nicht klar, wo hier mein Verschulden liegen soll?

 


@akm99@  schrieb:

Daher ist mir eben nicht klar, wo hier mein Verschulden liegen soll?


Mir schon so ein bißchen.

 

Der Bestätigung der Kündigung liegt m.W. der Hinweis bei (oder er steht sogar direkt im Schreiben), daß die Hardware innerhalb von 14 Tagen nach Beendigung des Vertrags zurückzusenden ist.  Diese Frist haben Sie mehr als deutlich überschritten, deswegen wurden die entsprechenden Kosten in Rechnung gestellt (auch darauf erfolgt der Hinweis in/mit dem o.g. Schreiben).

 

Ein (deutlich) verspätetes Rücksenden des Routers sorgt nicht dafür, daß diese Kosten ausgebucht werden, da deren Berechnung an die Frist und nicht an die Rücksendung per se "gekoppelt" sind.

 

Eine Mahnung über diese Summe ist ebenfalls nicht zwingend notwendig, da Sie sich mit dem Verstreichen der Frist automatisch in Verzug befinden (Stichwort "Leistung nach Kalender bestimmt").

 

Aber Vodafone ist an dieser Stelle nicht mehr Ihr Ansprechpartner, da der Vorgang komplett an das IB abgetreten wurde.  Mit dem und nur mit dem können Sie hier noch eine Klärung/Einigung zu erzielen versuchen.

 

 


Ein Klick auf "Danke" tut nicht weh - ich sage schon mal "Dankeschee!"


Achtung, es folgt eine Signatur: Wenn überhaupt, dann jammern wir auf einem extrem hohen Niveau.

Ja, WENN ich eine solche Kündigungsbestätigung mit Frist bekommen hätte.

 

Nur, ich habe sie leider NICHT erhalten.

 

Diese wurde mir nunmal leider niemals geschickt. Wie ich versuchte, schon vorher auszuführen.

 

Nun, beim IB habe ich die Forderung selbstverständlich schriftlich mit meinen Anwälten in Kopie abgelehnt, da sie unbegründet ist, und die gesamte Historie belegt. Was soll das IB dazu weiter sagen, wenn nur die Firma Vodafone weiss (und ggfs. belegen kann), was sie verschickt haben oder nicht, und die Forderung aufrecht erhalten?

 

Mir scheint, die endgültige Klärung dieser Sache muss dann wohl doch durch einen Richter erfolgen.

 

Meinetwegen.

 


@akm99@  schrieb:

Mir scheint, die endgültige Klärung dieser Sache muss dann wohl doch durch einen Richter erfolgen.


Das kann schon sein.

 

Da aber Vodafone nicht mehr Ihr Ansprechpartner ist und Sie dem IB gegenüber auch schon mit Ihren (natürlich eigenen und gleich mehreren) Anwälten aufmarschieren, kann hier der Thread ja vermutlich geschlossen werden, oder?

 

Denn wenn irgendwelche Jurisprudenzler involviert sind, darf hier niemand mehr an die Sache ran.  Also selbst wenn Vodafone noch die richtige Anlaufstelle wäre.

 

 


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Achtung, es folgt eine Signatur: Wenn überhaupt, dann jammern wir auf einem extrem hohen Niveau.


@akm99@  schrieb:

Nun, beim IB habe ich die Forderung selbstverständlich schriftlich mit meinen Anwälten in Kopie abgelehnt, da sie unbegründet ist, und die gesamte Historie belegt.

 


Dann wird die Sache sich wohl auf diesem Wege auch klären. Und deine Anwälte werden dir sicherlich viel besser helfen können als die Mitglieder des Vodafone-Forums.

 

Über den weiteren Fortschritt kannst du gern berichten.


@isdochallesegal@  schrieb:
Über den weiteren Fortschritt kannst du gern berichten.

Ich bezweifle, daß das passieren wird, @isdochallesegal.  Dr. iur. Google und Kollegen haben es nicht so gern, wenn man ihr weiteres Vorgehen in die Öffentlichkeit trägt.

 

Also zumindest kann ich mich an keinen Fall hier im Forum erinnern, bei dem diese Jurisprudenzler involviert waren und deren Mandant im Nachgang dann berichtet hat.  Aber es gibt ja für alles ein erstes Mal.

 

 


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Achtung, es folgt eine Signatur: Wenn überhaupt, dann jammern wir auf einem extrem hohen Niveau.