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Betreff: Werbung nur für Frauen? Oder Gendersprache?
samspade1
Smart-Analyzer

Aktuell sehe ich im Fernsehen Werbung von Vodafone, die sich an "Kundinnen, und solchen, die es werden wollen" richtet. Gibt es bei Vodafone jetzt zu wenig weibliche Kunden? Oder sollte da in dem Wort eine Pause gesprochen sein? Wie auch immer, wer soll das verstehen? Richtet sich die Werbung nur an priveligierte? Will man jetzt bei Vodafone der vermeintlichen politischen Korrektheit huldigen? Ich fühle mich jedenfalls nicht angesprochen, ich habe das Gefühl, Vodafone will mich gar nicht ansprechen sondern nur "hip und cool" wirken. 

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10 Antworten 10
zillekind
Host-Legende

@samspade1 

 

Hm, lass mich kurz überlegen... Wenn Du Dich nicht angesprochen fühlst, dann ist es ja auch o.k., denke ich mal. Mich spricht auch nicht jede Werbung an. Na und? Jammere ich deshalb oder beschwere mich? Nein, weil jede Werbung ihre eignene Aussage und Zielgruppe hat. War schon immer so!

IT ist mein Hobby - Nichts ist mir fremd.
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samspade1
Smart-Analyzer

@zillekind Ich habe weder gejammert noch mich beschwert. Ich wollte nur meine Meinung kundtun. Dafür ist doch ein Forum auch da, oder ist das nicht erwünscht?

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trygood
Digitalisierer

Mir ging es auch so, dass ich mich gar nicht angesprochen gefühlt habe, als jemand in der Öffentlichkeit nur die weibliche Form verwendet hat. Dabei habe ich mich gefragt, ob es Frauen genauso geht, wenn üblicherweise nur die männliche Form verwendet wird. Diese neue Form, mit der Sprechpause finde ich aber auch grauenhaft. Vielleicht sollte man einfach weiterhin sagen: Kundinnen und Kunden. Auch wenn es etwas lang ist.

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Schimbeck
Daten-Fan

Ich habe die Werbung gestern auch gesehen/gehört. Mir haben sich die Nackenhaare hochgestellt. Ich finde es grausam, wie die Deutsche Sprache durch einige wenige verändert werden soll. Es ist normal, dass sich eine Sprache ändert, aber dann passiert das aus der Mitte der Gesellschaft, weil ein echter Bedarf besteht. Hier wird aus politisch motivierten Gründen künstlich eine Sprache gegen den Willen der Mehrheit verändert. Ich bin tatsächlich sehr irritiert, dass sich ein Unternehmen der freien Wirtschaft politisch einspannen lässt. Telekommunikation ist ein sensibles Operationsfeld, das auch viel mit Vertrauen und Verlässlichkeit zu tun hat. Ich zweifle deshalb im Moment  ob Vodafone wirklich der richtige Partner für mein Unternehmen ist und ob ich wechsle. 

 

 

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Wasserbär
Netzwerkforscher

Kommt mal wieder runter. Ich hör nur Mimimi. Ihr fühlt euch benachteiligt, weil sich eine Werbung mal nur an Frauen richtet? Ernsthaft? Dann zählt doch einfach mal mit, wieviel Werbung sich nur an Männer richtet und bei wieviel Werbung Frauen angeblich "mitgemeint" sind, aber trotzdem nur die männliche Form verwendet wird. Und ja, die Frauen die ich kenne, stört das durchaus und wenn ich mal offen sein darf, das stört auch viele Männer, mich zum Beispiel! Woher wisst ihr, dass es eine Minderheit ist, die eine zeitgemäße Sprache dem Altherren-Sprech vorzieht? Habt Ihr die gezählt? Also regt euch einfach ab und schluckts runter. 

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samspade1
Smart-Analyzer

tut mir leid, wenn meine Intention nicht richtig angekommen ist. Ich fühle mich nicht benachteiligt, weil sich eine Werbung mal nur an Frauen richtet. Ich habe die Frage "Nur für Frauen?" deshalb gestellt, weil ich glaube, dass die Werbung eigentlich schon alle ansprechen sollte, aber das mit Verwenden der "Gendersprache" nicht mehr eindeutig zu erkennen ist. War da nun eine kleine Sprechpause in dem Wort oder nicht? Werden wirklich alle Menschen besser angesprochen, nur weil jetzt nur noch die weibliche Form verwendet wird, mit einer mehr oder weniger erkennbaren Sprechpause? Müssen jetzt alle offiziellen Stellen, also neben dem ÖR Rundfunk z.B. auch Vodafone sich dem neuen Sprachdiktat unterwerfen? Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die jetztige Genderbewegung die Sprache undeutlich macht, ihr die Vielfalt raubt, die Verständlichkeit einschränkt und verwäscht. Ich denke, dass es gut und richtig ist, sich Gedanken darüber zu machen, wie man sich ausdrückt und dabei versucht, alle mit einzubeziehen. Die aktuell immer häufiger von öffentlichen Stellen benutzten "Gendersprachmittel" erreichen dieses Ziel aber aus meiner Sicht nicht. Ein weiterer Aspekt dabei ist auch: Wo hört man auf? Wie wäre es mit "Bürger*innenmeister*innenkandidat*innen"?

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Wasserbär
Netzwerkforscher

Ich hab deine Intention absolut richtig verstanden. Du fühlst dich aus irgendeinem Grund von geschlechtergerechter Sprache bedroht und setzt dich daher wann immer du kannst und wo immer du kannst dagegen zur Wehr. Nochmal: die meisten Menschen empfinden das nicht als Sprachdiktat, sondern erkennen problemlos die Notwendigkeit dieser Veränderungen zugunsten einer gerechteren Gesellschaft für alle. Dass es eine Handvoll Leute gibt, die im Netz lautstarke Gegenreden schwingen, ja mei damit können wir leben. Ihr werdet den Fortschritt und die gesellschaftliche Entwicklung nicht aufhalten. Nur etwas nerviger machen. Aber was solls, irgendwas ist ja immer. Um deine Frage noch schnell zu beantworten: nein, Werbung soll nicht alle ansprechen. Werbung soll – wie oben schon jemand schrieb – die jeweilige Zielgruppe ansprechen. Das ist offenbar gelungen.

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samspade1
Smart-Analyzer

Was soll irgendjemand mit so einem Beitrag anfangen?

Du unterstelles mir persönlich irgendwelche abstrusen Dinge: "Du fühlst dich aus irgendeinem Grund von geschlechtergerechter Sprache bedroht und setzt dich daher wann immer du kannst und wo immer du kannst dagegen zur Wehr." Wie kommst Du darauf?

Du argumentierst nur mit vermeintlichen Mehrheiten "die meisten Menschen empfinden das...", ohne einen Beleg für die Mehrheiten zu geben. Das Beste an diesem Ansatz ist, dass Du mir in einem vorangegangenem Beitrag unterstellt hast, ich würde denken, dass ich die Mehrheit vertrete, obwohl ich nie etwas derartiges geschrieben habe.

Du unterstellst mir, dass ich, anders als die meisten anderen Menschen, die Notwendigkeit für eine gerechte Sprache nicht erkenne. In meinem letzten Beitrag habe ich glaube ich deutlich geschrieben, dass ich diese Notwendigkeit sehe, dass mir nur die aktuell häufig verwendete Umsetzung nicht gefällt.

Du spaltest die Gesellschaft und stellst mich in eine Ecke mit "denen, die den Fortschritt aufhalten wollen":  "Dass es eine Handvoll Leute gibt, die im Netz lautstarke Gegenreden schwingen, ja mei damit können wir leben. Ihr werdet den Fortschritt und die gesellschaftliche Entwicklung nicht aufhalten." Wie kommst Du darauf dass es so eine "Gruppe" gibt und dass ich zu dieser vermeintlichen Gruppe gehöre????

Letztendlich kann ich damit nichts anfangen. Der Beitrag enthält kein Argument. Ich lese daraus: Du gehörst zur Mehrheit, die nun mal Recht hat und fortschrittlich ist. Ich gehöre zur Minderheit, die verbissen gegen den Fortschritt kämpft. Über das Thema braucht man nicht diskutieren oder gar Argumente vorbringen. "Ihr" ertragt es, wenn es Menschen wie "uns" gibt, die zu dem Thema eine andere Meinung kundtun als die Eure, braucht euch aber nicht herablassen darüber zu diskutieren, weil ihr ja eh Recht habt.

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Wasserbär
Netzwerkforscher

Ja, genau Smiley (fröhlich) Jetzt hast dus verstanden.,

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