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Habe grad eure Werbung im TV gesehen....warum werde ich als KUNDE nicht mehr angesprochen...bin doch weder ein KUND noch ein INNEN...was ihr da bringt, gibt es in der deutschen Sprache nicht.....

 

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6 Antworten 6
Ines75
SuperUser

Hallo @stf1 , 

 

auch als Frau würde ich dir da grundsätzlich zustimmen. Ich mag diese Gendersprache auch nicht. Allerdings ist der Mensch ein Gewohnheitstier. Wenn ich mich daran erinnere, wie schwer es am Anfang war, nach der neuen Rechtsschreibung zu schreiben und wie selbstverständlich es heute ist. Und wie viele die alte Rechtsschreibung gar nicht mehr kennen, dann denke ich, wird die Gendersprache auch Jahre brauchen bis sie nicht mehr so fremd ist. 

 

Auf der anderen Seite war es jahrelang so, dass Frauen wenig bis gar nicht vorkamen. Es gab. z.B. die Kundenbetreuung, nicht die Kunden- und Kundinnenbetreuung. Oder das Ärzteverzeichnis, nicht aber das Ärzte- und Ärztinnenverzeichnis. Von diesen Beispielen gibt es noch zahlreiche mehr. Jetzt versucht man was zu ändern und gleichzeitig die Begriffe kurz zu halten. Das ist ein Spagat, bei dem kaum etwas wirklich vernünftiges herauskommen kann. 

 

Viele Grüße, Ines

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Mav1976
SuperUser

@Ines75  schrieb:

(...)

Auf der anderen Seite war es jahrelang so, dass Frauen wenig bis gar nicht vorkamen. Es gab. z.B. die Kundenbetreuung, nicht die Kunden- und Kundinnenbetreuung. (...)


Die Kundenbetreuung (m/w) ist bereits die Mehrzahl und beinhaltet sowohl der Kunde und die Kundin und kann jetzt weiter ausgeweitet werden auch auf divers (m/w/d). 

 

Diese Abkürzungen mit ":" ist für mich im Lesefluss sehr störend und nicht konform mit den Regeln unserer Sprache. Dann sollen sie alles ausschreiben und auch aussprechen. 

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Torsten
SuperUser

Naja, aber das generische Maskulinum grenzt nunmal per se die Hälfte der Menschen aus, das ist nunmal so. Ob wir wollen oder nicht, wir werden uns alle an die Gendersprache gewöhnen, da stimme ich @Ines75 uneingeschränkt zu. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, das war immer so und wird immer so bleiben. Nur ist Sprache schon immer lebendig und entwickelt sich weiter, da werden wir also mittelfristig nicht drumrumkommen.

Wenn ich allein schon an die Stellenanzeigen - selbst bei der BA - denke, die auch heute noch von in meinem Fall Käufmännern oder Kauffrauen im Gesundheitswesen (also entweder nur die männliche oder nur die weibliche Bezeichnung) sprechen, ohne w/m/d, was ja schon seit geraumer Zeit unzulässig ist - sogar höchstrichterlich entschieden, dann weiß ich alles. Wobei bei Kaufleuten ja wirklich alle angesprochen wären Smiley (zwinkernd)

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brkw
Netzwerkforscher

@Torsten Auch wenn Du gebetsmühlenartig weiter behauptest, das gen. Maskulinum würde die Hälfte ausschließen, wird es nicht wahrer. Das versuchen linkselitäre Ideologen zu vermitteln, und Du hast Dich elegant vor deren Karren spannen lassen. Herzlichen Glückwunsch.

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lq89250
IOT-Inspector

@Torsten:

Kaufmänner*innen liest sich ja auch doof...

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samspade1
Smart-Analyzer

Das Problem ist, dass sich aus meiner Sicht so wie es jetzt versucht wird, eher dazu führen wird, dass man nicht mehr frei heraus sprechen kann. Ganz abgesehen davon, kann man es auch oft nicht mehr verstehen. Ich habe eine Kollegin, die versucht sich mit der Gendersprache und versucht dabei diesen "Gap" auszusprechen. Erstens gelingt es ihr nicht und zweitens klingt es fürchterlich. Ich habe auch mal einen Artikel gelesen, wo eine Frau geschrieben hat, dass sie gar nicht will, dass man immer wenn man über sie spricht hervorheben muss, dass sie eine Frau ist. Das ist nunmal bei vielen Gelegenheiten nicht von Belang, z.B. wenn es um die Berufsbezeichnung geht. Dort hat sie auch geschrieben, dass sie den Ansatz in England viel besser findet. Dort gibt es z.B. keine Prime Ministress sondern es wird immer vom Prime Minister gesprochen und in den Köpfen gibt es dann das Bild aller Prime Minister, was über lange Zeiten Frauen waren. Sie meinte dass wir, wenn wir jetzt anfangen Frauen und Männer extra zu nennen und den Unterschied hervorzuheben, müssten wir auch anfangen andere Merkmale hervorzuheben und zu unterscheiden und zu nennen. Das kann es ja eigentlich nicht sein, da bei den meisten Gelegenheiten eben nicht von Belang ist ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt. Und in den Fällen in denen es von Belang ist, wird es auch heute schon extra benannt.

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